Wenn man in der Antarktis einen Salat essen möchte, dann muss der von ziemlich weit her eingeflogen werden. Das ist je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen nicht immer möglich. Forscher des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums haben daher kurzerhand das Antarktis-Gewächshaus EDEN-ISS gebaut.

Das Gewächshaus ersetzt die Lieferungen aus der fernen Heimat und stellt sicher, dass nun auch im Winter bei Temperaturen unter −20 Grad Celsius knackiger Salat und frische Gurken auf den Teller kommen.

Die Auswirkungen von COVID-19 haben Unternehmen ähnlich wie antarktische Temperaturen, weltweit in Schockstarre versetzt und globale Lieferketten teilweise eingefroren. Felix Bauer, einer der Gründer von Snocks in Baden-Württemberg, hätte sicher einiges dafür gegeben, Socken, Boxershorts, T-Shirts und Pullover lokal zu „ernten.“ Stattdessen versucht er, durch die Pandemie verursachte Liefer- und Kapital-Engpässe zu vermeiden und das Unternehmen mit seinen rund 20 Mitarbeitern geschickt durch die Krise zu lenken.

Wie auch Sie es schaffen, in schweren Zeiten aus einer Mission Impossible eine Mission Possible zu machen und mit gezielten Maßnahmen aus der Krise das Beste herausholen, lesen Sie im folgenden Beitrag:


Zwischen Chance und Risiko: Produktionsstätten in der Krise verlagern

Für Felix Bauer wurde bereits am Anfang der Corona-Krise klar, dass bestimmte Produkte seines Unternehmens nicht mehr in China gefertigt werden konnten. In diese Situation geraten kleine wie auch große Unternehmen, und die Folgen sind immer ähnlich: Ausbleibende Lieferungen lassen den Umsatz sinken, beeinträchtigen den Cash-Flow und damit die finanzielle Lage des Unternehmens.

Das Risiko für den Produktionsstillstand wächst dabei deutlich mit der Komplexität der Produkte. Ein Auto wie der VW Golf besteht aus etwa 25.000 Einzelteilen. Fehlt nur ein einziges Bauteil, kann das Fahrzeug nicht mehr fertiggestellt werden.

In dieser Situation liegt die Überlegung nah, den Lieferanten und die Produktionsstätte zu verlagern. Die Umsetzung verspricht enorme Vorteile, ist aber nicht ohne Risiko.

Analyse der Supply Chain: Schwachstellen erkennen

Zahllose Zahnräder für die Herstellung und Lieferung Ihrer Produkte: die Supply Chain.

Wenn Ihnen Lieferausfälle drohen und Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre Produktion zu verlagern, sollten Sie sehr systematisch vorgehen. Als erste Planungsmaßnahme vor der Produktionsverlagerung müssen Sie die einzelnen Herstellungsschritte Ihrer Produkte untersuchen.

Für Felix Bauer von Snocks ist zum Beispiel seine Sockenproduktion von Garnherstellern und Strickereien abhängig. Hinzu kommt die Logistik zwischen den Produktionsschritten und der Transport von China nach Deutschland. Dabei darf nicht vergessen werden, dass auch der Garnhersteller von Rohstoffen und Farben abhängig ist.

Es ist also kaum ein Wunder, wenn durch einen weltweiten Stillstand gehörig Sand in das Getriebe der Supply Chain gerät. Eine Zeit lang können Lieferengpässe sicher durch Lagerbestände ausgeglichen werden, aber nach einigen Wochen wird es kritisch.

Wenn dann nichts mehr geht oder besser vorher und die Produktion still steht, müssen Sie eine Entscheidung treffen: Ausweichen auf andere Produkte oder auf andere Lieferanten.

Auswahl neuer Lieferanten zur Sicherung der Lieferfähigkeit

Im besten Fall haben Sie natürlich wie Felix Bauer bereits einige weitere Hersteller, mit denen Sie bewährte Lieferantenbeziehungen haben und idealerweise sind diese in Europa angesiedelt. Felix Bauer hatte Glück, da die Textilbranche üblicherweise auf Agenten in verschiedenen Ländern zurückgreift. Diese helfen bei der Auswahl von Materialien in den Fertigungsbetrieben, überwachen die Produktion und vereinfachen den Warenimport.

Wenn Sie jedoch zum Beispiel Hersteller von Powerbanks sind und die Produktion auf die Schnelle nach Europa verlagern wollen, wird es eng. Selbst wenn Sie es schaffen, den Zusammenbau nach Europa zu verlagern, gibt es kaum eine Chance, Ihr Produkt ohne Komponenten aus Fernost zu fertigen.

Es wird sehr von der Branche abhängen, in der Sie tätig sind, ob und wohin Sie Ihre Produktion verlagern können. Im besten Fall haben Sie bereits vor dieser absoluten Ausnahmesituation mit alternativen Lieferanten zusammengearbeitet und die Umstellung der Produktion ist dadurch einfach zu bewerkstelligen.

Online-Plattformen wie Alibaba, TradeINDIA oder Agenturen wie KOISRA in Korea und GlobalTrade in Bangladesch können von großem Nutzen sein, um Alternativen in Asien zu finden. Diese Plattformen bieten Ihnen Suchfunktionen, um Produkte und Lieferanten zu finden, die für Ihre Produktion infrage kommen würden. Sie können direkt Kontakt aufnehmen und geeignete neue Lieferanten auswählen.

In Europa finden sich ebenfalls Agenturen, die helfen, die richtigen Lieferanten zu finden. So spezialisiert sich zum Beispiel Ground4 Agency auf Textilien und Schuhe aus Portugal und Promiba verbindet Sie mit Herstellern für Textilien, Lebensmittel und vieles mehr in der Türkei. Begibt man sich in Europa auf die Suche, wird jedoch schnell deutlich, dass nicht jeder Lieferant in Fernost durch einen in unseren Breitengraden ersetzt werden kann.

Wer die Zusammenarbeit mit einer Agentur scheut oder Produkte in Branchen sucht, die nicht über Agenturen vertreten werden, der kann über eine Freelancer-Plattform wie zum Beispiel Upwork in den jeweiligen Ländern Freelancer anwerben, die bei der Suche nach geeigneten Lieferanten helfen. Bedenkt man, dass Agenturen meist eine Gebühr verlangen, bevor sie tätig werden, eine vielleicht günstigere Alternative.

Chancen und Risiken der Produktionsverlagerung abwägen

Wenn Sie durch eine Ausnahmesituation gezwungen werden, einen Lieferanten für eine gewisse Zeit zu ersetzen und Sie den Wechsel nahtlos vollziehen können, dann hat das große Vorteile für Ihre Kundenbasis. Wenn Ihr Geschäft besonders mit regelmäßig kaufenden Stammkunden arbeitet, können Sie so Ihren Marktanteil sichern und möglicherweise Kunden von Mitbewerbern für sich gewinnen.

Für den Fall, dass Sie unterschiedlichste Produkte mit minimalem Branding an immer neue Kunden verkaufen, kann es kaufmännisch vorteilhafter sein, ein neues Produkt in das Sortiment aufzunehmen, anstatt die Kosten für einen Lieferantenwechsel zu stemmen.

Vor allem, wenn in das Design und die Produktionsverfahren viel Zeit und auch Know-How des Lieferanten eingeflossen sind, wird ein Wechsel nicht einfach. Zwar können Sie dem neuen Lieferanten Muster Ihrer Produkte zusenden und er wird das Möglichste tun, um Ihr Produkt ähnlich zu produzieren, doch häufig hängt das Ergebnis auch von den verwendeten Maschinen, bestimmten Rohstoffen oder den Verpackungsmaterialien ab.

Wenn Ihre Stammkunden eine Veränderung in Ihren Produkten aufgrund eines neuen Lieferanten feststellen, dann kann sich das negativ auf Ihre Nachkaufentscheidung auswirken.

Eine besondere Schwierigkeit besteht während der Corona-Krise: Lieferantenbeziehungen für komplexe Produkte, die in einem mehrstufigen Herstellungsprozess entstehen, sind häufig nur möglich, wenn sich die Parteien persönlich kennengelernt haben.

Gerade in China lernt man bei Fabrikbesichtigungen die Fertigung, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und nicht selten den Inhaber selbst kennen. Meistens nehmen sich die Gastgeber sogar Zeit für ein gemeinsames Abendessen. All das schafft Vertrauen.

Auch in Europa muss erst Vertrauen aufgebaut werden, bevor die Produktion in die Hände eines neuen Lieferanten gelegt werden kann. Ohne die Produktionsstätte vorher gesehen zu haben, kann die Beauftragung riskant sein. Agenturen können hier der Retter in der Not sein, aber Anlaufschwierigkeiten müssen einkalkuliert werden.

Doch leider ist das aktuell nicht möglich. Was also nun?

Wie Sie finanzielle Engpässe in der Krise vermeiden

Felix Bauer machte dieselben Erfahrungen, vor denen zahlreiche Unternehmer in diesen Monaten stehen: Lieferungen aus China bleiben aus, der Absatz von Saisonware geht zurück und zu allem Überfluss verweigerte Amazon FBA (Fulfillment by Amazon) am Anfang der Krise die Warenannahme aufgrund des Corona-Virus.


All diese Herausforderungen im Geschäftsalltag können dazu führen, dass einem Unternehmen der finanzielle Spielraum ausgeht. Und das ist gerade für junge, schnell wachsende Unternehmen nicht ungewöhnlich.

Nicht selten wachsen Unternehmen in den ersten drei Jahren nach ihrer Gründung so überproportional, dass die Reserven im Cash-Flow mit den Herausforderungen einer Krise nicht mithalten können. Zudem tun sich Banken mit jungen Unternehmen schwer, wenn in den (mindestens) drei Jahresabschlüssen der Vorjahre wenig Kontinuität erkennbar ist oder noch keine drei Jahresabschlüsse vorliegen.

Folgende Maßnahme helfen Ihnen dabei, die Finanzen Ihres Unternehmens auf sichere Füße zu stellen:

Analyse und Prognose des Finanzbedarfs

Starten Sie damit, den Finanzbedarf Ihres Unternehmens in verschiedenen Szenarien zu analysieren. Bauen Sie dafür entsprechende Excel-Tabellen auf oder laden Sie sich gegen eine Gebühr Vorlagen zum Beispiel bei Controllingportal.de herunter. Danach spielen Sie verschiedene Faktoren wie Lieferantenausfälle, Umsatzrückgang oder Mehrkosten im Vertrieb in drei Szenarien (best case, realistic case, worst case) durch.

Planen Sie für die einzelnen Szenarien das benötigte Eigenkapital und das erforderliche Fremdkapital. Versuchen Sie insbesondere beim Einsatz von Fremdkapital eine Prognose zu erstellen, wie lange das Unternehmen benötigen wird, um sich wieder zu entschulden.

Mit den so zusammengetragenen Informationen können Sie sich an die operativen und strategischen Maßnahmen machen.

Operative Maßnahmen für mehr Liquidität einleiten

Jedes Unternehmen hat zahlreiche Stellschrauben, um kurzfristig die Liquidität zu verbessern. Das Unternehmen Snocks hat zum Beispiel vorsorglich Produktionen und Lieferungen verzögert, um den Cash-Flow zu schonen. Zusätzlich nutzt Felix Bauer die Unterstützung seines Warenfinanzierers, um für seine Bestellungen nicht in Vorleistung gehen zu müssen, und verschafft sich so zusätzlichen Finanzspielraum.

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Zahlungsströme in die Zukunft zu verschieben kann ein wertvolles Instrument sein, um die aktuelle Liquidität zu verbessern.

Abhängig von der Analyse des Finanzbedarfs kommt kein Unternehmer, der Engpässe kommen sieht, darum herum, sein Produktsortiment auf Profitabilität neu zu bewerten und wirksame Einschnitte zur Kosteneinsparung vorzunehmen.

Die Ausgaben zu senken ist jedoch häufig ein schwieriger Schritt – insbesondere dann, wenn es um Einsparungen aufseiten der Personalkosten geht, wenn Mitarbeiter beispielsweise in Kurzarbeit geschickt werden müssen.

Solche einschneidenden Maßnahmen können nur mit viel Fingerspitzengefühl und Transparenz gemeinsam mit den Mitarbeitern erfolgen. Immerhin sollte allen daran gelegen sein, dass das Unternehmen nach schweren Einschnitten wieder wie gewohnt weiter macht und sichere Arbeitsplätze bietet, anstatt kurzfristig eine Insolvenz zu beantragen.

Einsparungen sind aber nicht nur bei den Personalkosten möglich, sondern auch beim Produktsortiment, externen Dienstleistern, Büromaterial, Spesen und anderen Ausgaben, die man in guten Zeiten als selbstverständlich durchwinkt. Es lohnt sich, den Euro zweimal umzudrehen.

Nicht nur jetzt besonders wichtig: die Strategie für Ihr Unternehmen

Mit strategischen Maßnahmen die Zukunft absichern

Die Unternehmensführung während eines Konjunktureinbruches ist ähnlich einer Partie Schach. Im Idealfall schaut man bereits einige Züge in die Zukunft und nimmt mit einer gut geplanten Unternehmensstrategie den Herausforderungen ihren Schrecken. Felix Bauer beispielsweise plant Gespräche mit seiner Bank, um vorsorglich seine Kreditlinie zu erweitern, unabhängig davon, ob diese tatsächlich benötigt wird.

Nutzen Sie staatliche Hilfsprogrammen der KfW

Gerade in der Corona-Krise gibt es zahlreiche Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), um Unternehmen über Engpässe zu helfen. Was in den Medien als besonders unbürokratisch und einfach angepriesen wurde, bedarf jedoch häufig einiger Vorbereitung.

Ohne Jahresabschlüsse und die Erfüllung zahlreicher Vorbedingungen hinsichtlich des Gewinns der Vorjahre oder der Mitarbeiterzahl bleibt der Zugang zu den Geldmitteln, die über die Hausbank beantragt werden, versperrt. Da die Bemessung der Mittel häufig auf Basis der Vorjahresumsätze erfolgt, wird starkes Wachstum im laufenden Geschäftsjahr praktisch nicht berücksichtigt.

Unternehmen, die die Bedingungen der KfW erfüllen, sollten sich diese Finanzreserve dennoch nicht entgehen lassen, da sie im besten Fall keine Sicherheiten benötigen. Auch kann die Rückzahlung jederzeit ohne Strafzinsen erfolgen.

Chancen durch neue Märkte erschließen

Mit der Aufnahme von Fremdkapital sind die strategischen Maßnahmen natürlich bei Weitem nicht erschöpft. Wenn bestimmte Produkte in den angestammten Märkten weniger nachgefragt werden, sollten Sie sich auch nach neuen, lukrativen Märkten umschauen.

So wurde in Schweden kaum eine Beeinträchtigung der Wirtschaft durch die Corona-Krise beobachtet. Auch Korea und Japan haben ihre Wirtschaft wesentlich weniger eingeschränkt als andere Länder. Für Unternehmer mit strategischem Weitblick vielleicht eine Chance, neue Märkte zu erobern.

Auch strategische Partnerschaften oder der Verkauf der eigenen Produkte an Händler mit eigenem Branding kann zu einer Entlastung der finanziellen Lage führen.

Chancen und Risiken abwägen

Strategische Veränderungen bieten Chancen und Risiken zugleich. Welche Seite überwiegt, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Planen Sie, neue Märkte zu erschließen, so ist die Höhe des Investments und der Return of Investment (ROI) besonders zu beachten. Betrachtet man eine Fremdfinanzierung, dann ist die Art der Mittelverwendung von entscheidender Bedeutung.


Die Chance einer Einkaufsfinanzierung liegt beispielsweise darin, Waren bestellen oder Investitionen tätigen zu können, die unmittelbar wieder zu Umsatz und Gewinn werden. Das Risiko liegt in der Fremdfinanzierung von Betriebskosten und dem Aufbau einer Schuldenbelastung, die dem Unternehmen in der Zukunft schaden könnte. Im Rahmen der Analyse des Finanzbedarfs muss eine Obergrenze der Fremdfinanzierung festgelegt werden, um eine Überschuldung des Unternehmens zu vermeiden.

Ob Chancen oder Risiken überwiegen, muss jeder Unternehmer für sein Unternehmen ermitteln. Ein Unternehmen, das saisonale Artikel für den Frühling produziert und finanziell die Zeit bis zum nächsten Jahr überbrücken muss, hat eine andere Ausgangssituation als ein Onlinehändler für Computer-Hardware, der nur darauf warten muss, dass in China die Produktion wieder anläuft.

Überlegten Maßnahmen den Vorzug geben

Wie bei jeder außergewöhnlichen Situation im Geschäftsleben sind Angst und Panik schlechte Berater. Es gilt vielmehr ein realistisches Szenario zu definieren und die unternehmerischen Weichen vorausschauend zu stellen.

Eine Krise ist eine Ausnahmesituation. Als Unternehmer müssen Sie bereit sein, Maßnahmen zu ergreifen, die in normalen Zeiten nicht notwendig wären.

Bleiben Sie maßvoll, vorausschauend und transparent, insbesondere wenn die notwendigen Anpassungen auch Ihre Mitarbeiter betreffen.

Nutzen Sie alle Instrumente, die Ihnen als Unternehmer derzeit zur Verfügung stehen. In einer Krise ist es wichtig, sich verschiedene Optionen offenzuhalten. Besonders eignen sich Einkaufsfinanzierungen oder Mittel der KfW, die flexibel und jederzeit rückzahlbar sind.

Neben externen Finanzierungen kann auch der Rotstift eine Hilfe für Ihr Unternehmen sein: wenn Sie beispielsweise für einige Monate auf einen Teil Ihres Gehaltes verzichten oder freie Lagerflächen einfach mal ein paar Monate untervermieten. Dafür müssen Sie gewillt sein, aus Ihrer „Comfort Zone“ zu kommen und überlegte Maßnahmen zu treffen, von denen Ihr Unternehmen profitiert.

Planen Sie Ihre nächsten Schritte vorausschauend für die kommenden 6 bis 12 Monate und das darauffolgende Jahr. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter mit ein und arbeiten Sie im Team an der Überwindung der Corona-Krise. Vermeiden Sie es, im Unternehmen Angst, Panik und Unsicherheit zu verbreiten. Jeder weiß mittlerweile, wie ernst die Situation ist – doch mit Teamwork, guter Planung und einem Quäntchen Glück werden Sie bald über den Berg sein.

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